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Phil Collins
Presseberichte
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Mit Genesis-Cover erfolgreich
(Nov.2009) Interview von Jürgen und Kurt mit der regionalen Netzzeitung "Lokalmatador"
Interview mit den "Machern" von "Phil"
Bruchsal - Die Formation „Phil“ ist seit über zehn Jahren als Coverband von Songs von Phil Collins und Genesis erfolgreich. Anlässlich ihres „Lovesongs-unplugged-Konzerts“ in den „Grombacher Stuben“ in Obergrombach gaben Jürgen Mayer und Kurt Meister der Bruchsaler Woche ein Interview.
Bruchsaler Woche (BW): „Wie lange gibt es jetzt schon „Phil“ genau?“
Jürgen Mayer: Unser erstes Konzert war im Sommer 1998 ein Auftritt am Philipp-See in Bad Schönborn. Als „Durchbruch“ kann man wenig später ein Konzert in der Rockfabrik in Bruchsal bezeichnen, das auf große Presse- und Publikums-Resonanz stieß.
BW: „Worauf baut der dauerhafte Erfolg von „Phil“ auf?“
Kurt Meister: Das beruht in erster Linie in der Person von Jürgen Mayer. Er ist eingefleischter Phil-Collins-Fan; dazu sieht er ihm ähnlich und das Wichtigste: seine Stimme kommt der des Originals sehr nahe.
Jürgen Mayer: Eine Stimme allein füllt noch kein Zelt und keinen Konzertsaal. Dazu braucht es eine Reihe ausgezeichneter Musiker und Sänger sowie die Mitarbeiter backstage, die den Frontman unterstützen.
BW: „Wirkt sich auf die Dauer die einseitige Beschränkung auf die Wiedergabe von Phil-Collins- und Genesis-Songs nicht negativ aus?“
Kurt Meister: Auf keinen Fall. Wir versuchen, unsere Auftritte in bestimmten Gebieten zu beschränken, damit wir uns nicht „abnutzen“.
Jürgen Mayer: Ganz im Gegenteil. Wir erhalten mehr Anfragen als je zuvor. Zwischenzeitlich waen wir auch schon in anderen Teilen Deutsch-lands unterwegs, dazu noch in Frankreich und Italien. Wenn wir allen Angeboten nachkommen würden, könnten wir sogar profimäßig davon leben.
BW: „Was waren bisher die Höhepunkte von elf Jahren „Phil“?“
Jürgen Mayer: Das war für mich nicht unbedingt ein Bühnenauftritt, sondern das Zusammentreffen mit dem Original-„Phil“ anlässlich eines Konzerts im Juni 2004 in der Schleyerhalle in Stuttgart. Wir tauchen auch als einzige namhafte Cover-Band von Phil Collins auf dessen Homepage auf.
Kurt Meister: Absolute Bühnen-Höhepunkte sind natürlich die Auftritte beim Flugplatz-Fest in Bruchsal. Die haben inzwischen Kultstatus erreicht. Alljährlich finden mehrere tausend Fans von uns den Weg nach Bruchsal und wenn aus tausend Kehlen „Another Day in Paradiese“ erklingt – das hat schon etwas.
BW: Wie passen dann die „Unplugged“-Konzerte in Obergrombach in das Konzept?“
Jürgen Mayer: Diese Konzerte sind sehr inspirativ. Der Kontakt fast hautnah zum Publikum, das Interieur des Raumes – alles das verstärkt ein Feeling, das auf einer großen Bühne vor großem Publikum nicht an einen herankommt. Ein solches Konzert kann sich in eine Richtung entwickeln, die vorher nicht angedeutet war.
BW: „Was bringt die Zukunft für „Phil?“
Kurt Meister: Wir wollen auf jeden Fall weitermachen – so lange das Publikum uns hören will. Im Vordergrund steht: die Qualität unserer Musik aufrechterhalten. Außerdem haben wir noch jede Menge neuer Ideen und Projekte, die wir verwirklichen wollen.
BW: „Vielen Dank, die Herren, für das Interview.“
wak
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BBV net 14.09.2009
Gelungenes Phil-Konzert in Bocholt
VON THEO THEISSEN
Die Gruppe Phil bot ein gelungenes dreistündiges Open-Air-Konzert im Garten des Hotels Residenz. Die rund 800 textsicheren Zuhörer waren von der Genesis- und Phil-Collins-Coverband vollauf begeistert.
BOCHOLT Mit „Take me home“ verabschiedete die Gruppe Phil Samstagnacht ihre rund 800 Zuhörer nach einem dreistündigen Open-Air-Konzert im Garten des Hotels Residenz. Die Genesis- und Phil-Collins-Coverband lieferte bei idealen Rahmenbedingungen – selbst das Wetter spielte mit – eine mitreißende Show. Die stimmliche Ähnlichkeit von Jürgen „Phil“ Mayer mit dem „echten“ Phil Collins war verblüffend und auch der Sound der Band kam dem der Originale ziemlich nahe. Das ebenso textsichere wie begeisterte Publikum feierte einen Abend der Erinnerung an eine der größten Prog-Rockbands – und an deren Frontman, der als Genesis-Sänger und als Solist weltweit Erfolg hatte.
Trotz kleiner Anfangsschwierigkeiten – die Bass-Stimmung hatte leichte Schwächen und auch der Gesamt-Mix stimmte anfangs nicht so ganz – hatten Phil von Beginn an leichtes Spiel. Dabei waren die Erwartungen an die elf Musiker, die schon im Vorjahr beim Cover-Festival am Aasee zu begeistern wussten, groß. Und die Zuschauer sollten nicht enttäuscht werden: Mit 25 Titeln bot die Band einen musikalischen Querschnitt durch die rund 40-jährige Geschichte von Genesis und Phil Collins. Ob beim Opener „No son of mine“ oder bei Balladen wie „Against all odds“ oder „Follow yoe, follow me“, die Zuhörer sangen, tanzten und bewegten ihre Arme zum Rhythmus der Musik.
Auf der Bühne zog Sänger Jürgen Mayer derweil alle Register. Mit seiner Moderation zwischen den Titeln, seinen Gesten und Zeichen während der Songs, forderte er die Masse immer wieder auf, mitzumachen. Mit Show-Gags wie den handgefertigten Textschildern bei „Another day in paradise“, die das Publikum eigentlich nicht brauchte, um den Refrain lautstark mitzusingen, oder den Masken mit dem Konterfei von Jürgen Mayer, die alle Bandmitglieder bei „Land of confusion“ trugen – Phil hatte stets die ungeteilte Aufmerksamkeit der Zuhörer. Kleinere Soundprobleme wie ein gelegentliches Brummen aus Boxen oder eine zu leise Orgel störten da nicht.
Die Musiker bedankten sich bei den Bocholtern für die gute Stimmung mit einer La-Ola-Welle, die von der Bühne aus im Zuschauerraum weitergeführt wurde, und mit Songs, die außerhalb des vorgesehenen Programms spontan eingeschoben wurden. So spielten sie unter anderem „The Carpet Crawlers“, einen der ganz frühen Genesis-Klassiker, der seinen Platz zwischen „Invisible touch“ und „Can’t hurry love“ fand.
Den Zugabenteil leiteten Phil bei „I can’t dance“ mit einem Gänsemarsch im typischen Genesis-Schritt durch die Publikumsreihen ein, bevor die Band mit Titeln wie „Jesus, he knows me“ und „Sussido“ auf einen weiteren Höhepunkt zusteuerte. Zu schade, dass die Anlage ausgerechnet beim Mega-Hit „In the air tonight“ ein wenig übersteuert war und deshalb leicht verzerrte. Trotzdem geriet auch dieser Song zu einer umjubelten Verneigung vor der großen Musik von Phil Collins. Erschöpft, aber sehr zufrieden verabschiedeten sich Phil von den Bocholtern. „Ich hoffe, wir sehen uns nächstes Jahr alle wieder“, rief Mayer.
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"Badische Neueste Nachrichten" (Der KURIER) 05.08.2009
Konzert auf dem Flugplatz zeigte: Noch näher am Original geht nicht
"Phil" boten erneut eine geballte Musikpower
Bruchsal. Vor der Kulisse eines lauen Sommerabends, boten „Phil“ ein weiteres Mal Entertainment der Extraklasse, bei ihrem alljährlichen Open-Air Konzert auf dem Gelände des Bruchsaler Luftsportvereins.
So fanden sich auch in diesem Jahr wieder Tausende Fans und Musikkenner, und jene die es noch werden wollen, quer durch alle Altersschichten und über Ländergrenzen hinweg, auf dem Flugplatzgelände ein, um sich dieses besondere Event nicht entgehen zu lassen. Ab 21.30 Uhr erfreute die Band, rund um Frontmann Jürgen „Phil“ Mayer, Augen und Ohren ihres Publikums für drei Stunden mit Klassikern von Phil Collins und Genesis – eine geballte Musikpower.
Den Auftakt machten einige PopRock-Klassiker, die das Publikum in die richtige Stimmung versetzten, ehe bei der Ballade „A groovy kind of love“ schließlich andächtige Stille einkehrte und die Menge sich in ein Lichtermeer aus Wunderkerzen und Feuerzeugen verwandelte. Ein weiteres Highlight des Abends war der Song „In the air tonight“, der mit einer elektrisierenden Gänsehaut-Atmosphäre und der überragenden Performance von Jürgen „Phil“ Mayer und seinen erstklassigen Musikerkollegen, schließlich selbst den letzten Kritiker verstummen ließ – denn spätestens hier wurde klar: Noch näher am Original geht nicht.
Das Publikum, das die Band nach Leibeskräften bei der Aufzeichnung ihrer zweiten Live-DVD unterstützte, bekam selbstverständlich die ersehnte Zugabe, die schließlich mit dem finalen Song „Take me home“ einen großartigen Konzertabend zum Abschluss brachte. Das Urteil der Konzertbesucher war einstimmig: Während einige mit einem zufriedenen Lächeln und schweigend das Flugplatzgelände verließen, konnten andere ihre Begeisterung nicht für sich behalten und sangen nach dem Konzert ihre eigenen Lobeshymnen. Es gibt eben gute und schlechte Coverbands – und es gibt „Phil“, die ihren ganz eigenen Standard setzen.
Für alle, die das Konzert leider verpasst haben oder von „Phil“ einfach nicht genug kriegen können,
wird die Live-DVD zu diesem Konzert schon bald erhältlich sein.
Christine Berg
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"Badische Neueste Nachrichten" 09.02.2009
Mit kolossalem Erfolg
Badener Phil-Collins-Coverband "Phil" in Durlach
Dieser Kalauer durfte nicht fehlen: "PHILen Dank, Durlach!" steht auf der Video-Leinwand über der Bühne in der stickig-warmen Festhalle. Es ist schon 23.30 Uhr, Beine und Rücken verlangen dringend nach einer Sitzgelegenheit. Wie die elfköpfige Band samt zwei talentierter Background-Sängerinnen die zweieinhalbstündige Show mit einem solchen Elan durchgehalten hat, ist ein Rätsel. Oder gar ein Fall für eine Doping-Kommission! Das Hemd des Frontmans Jürgen Mayer alias Phil Collins ist schon längst durchgeschwitzt und drei Zugaben stehen noch auf dem Programm: "I Can't Dance", "Sussudio" und eine der wenigen ruhigen Stücke: "Carpet Crawlers".
"Phil" spielen schon im elften Jahr ihres Bestehens die Hits von Collins und Genesis -- mit kolossalem Erfolg, wie der Abend in Durlach beweist: Nachdem die Karlsruher Songwriterin Ina Boo mit Band die Festhalle in Stimmung gebracht hat, bricht mit dem Auftritt des Hauptacts ein Jubel aus, bei dem man fast denken könnte, der echte Collins betrete die Bühne. Aber dieser hier ist circa einen (Glatz)Kopf größer als das Original, etwa zehn Jahre jünger und spricht akzentfrei deutsch: "Das haut uns vom Stuhl", freut sich Mayer über das zahlreiche Erscheinen seiner Fans und kündigt "nur Hits" für den Abend an.
Beim ersten Knaller- Stück "Something Happened On The Way To Heaven" gibt es zwar noch Probleme mit dem Mikro und die drei Bläser müssen sich noch warm spielen, aber die Power kommt eindeutig rüber. Ein Partystück folgt dem nächsten. Fast schon zuviel Party für einen Abend, kann man argumentieren: Insgesamt bleibt die Gesamt-Dramaturgie ziemlich auf der Strecke in einer Offensive von Mitklatsch-Songs und nur wenigen Balladen.
Zum Teil werden Songs mit Intensität und wichtiger Aussage von der Coverband ohne die nötige Spannung oder Ernsthaftigkeit dargeboten ("Mama"), was aber andererseits im Falle eines (zu) oft durchgenudelten Songs wie "Another Day in Paradise" in Ordnung geht. Und die Stimme des Frontmans? Tatsächlich ist sie der von Mr. Collins sehr ähnlich. Was Kritiker des Popstars an seiner Stimme als "zu quäkig" ablehnen, ist bei Mayer sozusagen durch mehr "Mitten" gedämpft. Aus Sicht deutscher Partywütiger wie in Durlach haben Phil mit ihrer mitreißenden Show voller Details des Originals alles richtig gemacht und am Ende steht fest: Das hätte Collins heutzutage so nicht durchgehalten!
Anneke Brüning
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"HNA Online", 01.06.2008
Erstmals Rock im Saal
Rock im Schloss wegen des Wetters kurzfristig verlegt - 800 Besucher im Kurhaus
BAD WILDUNGEN. Wegen des erneuten Unwetters am Freitagabend im Raum Bad Wildungen/Edertal zog man die Notbremse: Am Samstagvormittag hatten sich die Veranstalter von Rock im Schloss (Friedrichstein) - Stefan Martin und Klaus Kleinschmidt - dazu entschlossen, mit ihrem Open-Air-Konzert zum ersten Mal in einen Saal zu gehen. Sie verlegten das erste Bad Wildunger Gastspiel der Phil Collins und Genesis Coverband kurzentschlossen ins Kurhaus.
Dort haben sich dann bis Mitternacht mehr als 800 Fans dicht gedrängt vor der großen Bühne mit und zur Musik einer großartig aufgelegten Coverband und eines (fast) echten Phil (Jürgen Mayer) vortrefflich unerhalten, haben mitgesungen, getanzt und bis Mitternacht locker-leicht abgerockt.
Ausgelassene Stimmung
Die fröhlich-ausgelassene Stimmung hätte gar nicht besser sein können - das ist auch sogleich dem Sänger, Entertainer und Bandleader Jürgen Mayer aufgefallen: "Wir kommen aus Karlsruhe, sind heute zum ersten Mal in Bad Wildungen. Sagt mal, habt ihr was genommen oder geht es euch sooo gut?"
Es ging allen wirklich so gut, kein Wunder bei dieser Musik, den großen Phil-Collins-Hits und den alten Songs von Genesis. Begabte Könner standen da auf der Bühne und drehten immer wieder mächtig auf, verblüfften selbst Kenner unter den Collins-Fans durch ihre unglaublich authentische Cover-Musik. Klar, dass die sympathischen und bestens aufgelegten Sängerinnen, Sänger und Instrumentalisten - ein extra-Lob dem Bläser-Trio - nach ihrem offiziellen Programm noch lange nicht von der Bühne durften; es gab Beifallstürme und noch ausgedehnte Zugaben.
Kein Tropfen Regen
Die Veranstalter sind sicher, dass sie diese Band wieder nach Bad Wildungen holen. Dann aber aufs Schloss, wo sie auch in diesem Jahr hätten spielen können - denn trotz Unwetterwarnung: Im Kurhaus fand die erste "Rock im Schloss"-Veranstaltung seit vier Jahren ohne einen Tropfen Regen statt. Vielleicht wird im kommenden Jahr aus "Rock im Schloss" auch wieder "Rock im Park" - auf dem Vorplatz der Wandelhalle, dann ist bei schlechtem Wetter ein Umzug in den angrenzenden neuen Veranstaltungssaal möglich.
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"Schwetzinger Zeitung", 20. Mai 2008
Stadthalle: "Phil" lassen im Live-Musik-Club Coversongs von Collins und Genesis zum Original werden
Ein Klassiker jagt den nächsten
Vom Popstar persönlich wärmstens empfohlen
Von unserer Mitarbeiterin Vanessa Schäfer
Wenn im "Land of Confusion" etwas ganz Besonderes "In the Air tonight" liegt, dann kann dabei doch nur einer mitgemischt haben: Phil Collins mit dem "Invisible Touch", der sich am Samstagabend in der Stadthalle in die Herzen seiner Fans sang. Oder etwa doch nicht? Wer den Briten noch nie live gesehen hat, dem wären da sicher keine Zweifel gekommen. Der Mann auf der Bühne sah aus wie der echte Phil und klang wie das Original. Um eine einfache Kopie konnte es sich da nicht handeln.
Mit "Collins-Zertifizierung"
Und das ist Jürgen Mayer auch nicht. Er ist der Frontmann von "Phil", der einzigen deutschen Genesis- und Phil-Collins-Coverband, deren Konzerte vom schärfsten Kritiker überhaupt empfohlen werden: vom Popstar persönlich - mit einer "1a-Phil-Collins-Zertifizierung".
Zum zweiten Mal ist es dem Live-Musik-Club gelungen, durch die elfköpfige Combo aus dem Raum Karlsruhe das Musikprogramm der Stadthalle zu bereichern. Denn "Phil" ist eine Band, die Menschen dreier Generationen verbindet. Bei ihrer Musik kommen nicht nur die alten Genesis-Fans der 70er Jahre auf ihre Kosten, auch die Jüngsten lassen sich vom Popsound der Hitgaranten anstecken.
"Wir sind wieder da, hier in Hockenheim. Das ist ja inzwischen schon fast unser zweites Wohnzimmer", rief Mayer am Samstagabend dem bunt gemischten Publikum in der Rennstadt zu. Ein Wiedersehen, das Freude machte: Zweieinhalb Stunden lang präsentierten sich "Phil" von ihrer besten Seite auf hohem musikalischen Niveau.
Das Collins-Fieber infizierte von der ersten Minute an. Die einfühlsame, aber zugleich energische Stimme des smarten Frontmanns, die den letzten Winkel der Halle ausfüllte, ging durch Mark und Bein. Gänsehautstimmung, besonders wenn Mayers markante Stimme durch den Gesang der beiden Backgroundsängerinnen Simone Weber und Lalena Katz ergänzt wurde.
Klassiker auf Klassiker bewegten Herz und Körper. "Phil" machten jeden Song zur Hymne, die von den Zuschauern nur zu gerne mitgesungen und vertanzt wurde. Von Genesis-Hits der Post-Peter-Gabriel-Ära, wie "Tonight, tonight, tonight", bis hin zu den Chartstürmern des Solokünstlers Phil Collins: Im Live-Musik-Club fanden sämtliche Singles der letzten drei Jahrzehnte Gehör, atmosphärische Balladen wie lebendige Tanznummern - stets mit garantiertem Wiedererkennungswert.
"Meister der Requisite"
Wenn Energiebündel und Entertainer Jürgen Mayer ("Wir waren schon immer Meister der Requisite") dann noch mit einer Solotamburineinlage überrascht, mit den Sängerinnen flirtet oder sich die Musiker bei "Land of Confusion" Masken übers Gesicht stülpen - Ronald Reagan und Angela Merkel lassen grüßen - dann wirkt die Bühnenshow perfekt.
Professionelles Auftreten zum original Phil-Collins-Sound mit hochkarätigen Musikern zum Anfassen nah. Spätestens, als sich die Formation bei der Zugabe "I can't dance" szenisch schreitend unters Publikum mischte, stand für die Besucher eines fest: Ein "Phil"-Konzert ist wirklich "another Day in Paradise".
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Rund 550 Rock- und Popfreunde bei den Queen- und Genesis-Tributbands in der Metzinger Stadthalle
"Musik für Fans aller Altersklassen"
Metzingen. Rock- und Popmusik vom Feinsten erlebte das Publikum am Samstagabend in der Stadthalle. Die Tributbands "Flash" und "Phil" spielten die ganz großen Hits ihrer Vorbilder Queen und Phil Collins samt Genesis. Den Anfang machte "Flash". Bei Liedern wie "Bohemian Rhapsody", "Radio Gaga", "We are the Champions"und einer furiosen Lichtershow dauerte es nicht lange, bis der Funke auf die Menge übersprang und ein Großteil der 550 Besucher im Takt der Musik klatschten, tanzten oder die Feuerzeuge schwangen.
Erwartungen voll erfüllt
Schon bei ihrem ersten Auftritt im Dezember 2006 begeisterte die fünfköpfige Gruppe das Publikum und so war es auch diesmal. Nach eineinhalb Stunden großartiger Bühnenshow, bei der Zuschauer und Band kaum zum Luftholen kamen, erfolgte eine kurze Pause.
"Super Auftritt" und "die Erwartungshaltung voll eingehalten" waren die Zwischenkommentare, die in der Stadthalle zu hören waren. Anschließend ging es mit zumeist ruhigerer Musik, aber gleich bleibender Qualität weiter.
Ohne Probleme schaffte es "Phil", die hervorragende Stimmung aufrecht zu behalten und begeisterte mit Klassikern wie "Land of Confusion" oder "Another Day in Paradise". Nicht zu unrecht verweist der echte Phil Collins auf seiner Homepage auf die deutsche Coverband um Frontsänger Jürgen Mayer. Bereits seit zehn Jahren touren die neun Bandmitglieder aus dem Raum Karlsruhe durch ganz Deutschland. Ebenso wie "Flash", die seit 2002 Konzerte geben und dabei regelmäßig Musikfans aller Altersklassen mitreißen.
"Dank den beiden Bands ist das ein sehr schöner Abend, das ist einfach Musik, mit der man groß geworden ist", erzählte ein schweißgebadeter Zuschauer, der die Tanzfläche für kurze Zeit gegen die Bar eingetauscht hatte.
"Für die Werbung, die wir für das Ereignis gemacht haben, hätten es auch ein paar Zuschauer mehr sein können, trotzdem bin ich mit dem Abend zufrieden. Es sind viele Leute aus Reutlingen, von der Alb und sogar aus Freiburg gekommen," bilanzierte Willi Wrede, der mit seiner Agentur Rom Entertainment den Abend organisiert hatte. Weitere musikalische Glanzpunkte im Ermstal hat die Agentur in Vorbereitung.
Till Börner
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"Rhein-Neckar-Zeitung", 22.05.2007
Sie waren täuschend echt und einfach cool
Phil-Collins-Coverband wurde mit großem Beifall bedacht von den Gästen in der Hockenheimer Stadthalle
Die Phil-Collins-Coverband war dem Original täuschend ähnlich und entsprechend kam sie beim Publikum an.
Hockenheim. „Das war sooooo genial“, „echt klasse“ oder „die haben meine Erwartungen absolut übertroffen“ - So oder so ähnlich zog das Publikum nach zweieinhalb Stunden Show mit Phil in der Stadthalle unisono Bilanz. Tatsächlich hat die Veranstaltungsreihe Live-Musikclub mit dem Konzert „... in the air tonight“ der Collins_Coverband Phil nun einen Glanzpunkt mehr zu verzeichnen.
„Dass die Band phänomenal ist, wusste ich ja schon. Wie sehr sich aber das Publikum von der ersten Minute an mitreißen lässt war wirklich unglaublich“, zeigte sich Eventmanager Edgar Berlinghof überwältigt von der Atmosphäre. „Jeder hat getanzt, gesungen, eben mit vollem Einsatz mitgemacht – die Zeit verflog nur so.“ Einziges Manko, so der Eventmanager, sei die etwas enttäuschende Resonanz auf die Veranstaltung gewesen. Zwar feierten die immerhin 400 Zuhörer für 1000, in der Stadthalle hätten jedoch durchaus mehr Musikfans Platz gefunden.
Mit „Something happened on the way to heaven“ zog Phil von Beginn an in den Bann. In Jeans und weißem Hemd eroberte sich Jürgen Mayer alias Collins die Bühne: Seine Gesten, das Spiel mit dem Mikro, die Stimme und nicht zuletzt die schwindende Haarpracht gaben der Illusion das Original vor sich zu haben Kontur. Ob mit geschlossenen oder offenen Augen - die Band hielt ihr Versprechen: Sie ließen das Publikum vergessen, dass sie „nur“ eine Coverband sind.
Die elf Musiker, Frank Stolzenthaler (Percussions), Bernd Schubach (Schlagzeug), Kurt Meister (Bass), Alexander Lang (Gitarre), Rainer Kneis (Keyboards), Marco Vincenzi (Saxophon), Attila Eckert (Posaunist) und Thomas Sturm (Trompete) sowie das täuschend echt wirkende Collins-mitat Jürgen Mayer und seine zuckersüße, gerade 18-jährige Sängerin Simone Weber rockten die Stadthalle mit unglaublicher Bühnenpräsenz.
Die Songpalette enthielt so ziemlich genau die Lieder, die man sich erwartet hatte. Mit „Against all odds“, maskenbestückt bei „Land of confusion“ , „Another Day in Paradise“ oder „Invisible Touch“ hielten sich Phil an die erfolgreichsten Songs, die Collins mit und ohne Genesis auf die Bühne brachte. Wie die Originale versuchten sie immer in Interaktion mit dem Publikum zu bleiben. Ein Unterfangen das problemlos gelang.
Drei weitere Zugaben forderte das Publikum lautstark, nachdem die Band sich mit „I can't dance“ durch selbiges hindurchgeschlängelt hatte und verabschieden wollte.
Maike Stöhrer
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„Schwetzinger Zeitung“, 15. Mai 2007
Hit auf Hit - Klassiker bewegen Herz und Körper - „Phil“ tanzte die ganze Stadthalle
Genesis- und Phil-Collins-Coverband im Live-Music-Club frenetisch gefeiert
Er sieht nicht nur dem echten Phil ähnlich, auch seine Stimme lässt glauben, er sei das Original: Jürgen Mayer, der Frontmann der Coverband „Phil“. Dieser Name hält, was er verspricht. Seit nun mehr fast zehn Jahren hat sich die Band aus dem Karlsruher Raum auf die Musik von Genesis aus der Ära nach Peter Gabriel, aber noch mehr auf die Hits des Ex-Schlagzeugers und Solisten Phil Collins spezialisiert.
Am Samstagabend kam auch Hockenheim in den Genuss, die mit zehn Mann angereiste Band live auf der Showbühne der Stadthalle zu erleben. „Phil“ machte dort den Auftakt des neuen Live-Music-Clubs und Stadthallen-Chef Walter Rettl war mit einer Besucherzahl von knapp 450 Gästen äußerst zufrieden. Ein erfolgreicher Abend für die Stadthalle.
Aus dieser hatte man die meisten Stühle verbannt und stattdessen Cocktailtische aufgestellt. Schließlich sollten die Besucher auch ausgelassen zur Musik tanzen können, denn „Phil“ bewegt - ganz gleich ob das Herz oder den Körper.
Sobald die Halle abgedunkelt war und nur noch die Bühne im Scheinwerferlicht stand, ertönten die ersten Klänge zu „Something happened“. Es dauerte nicht lange und das Phil-Double erschien unter tosendem Applaus auf der Bühne. In Jeans und legerem weißen Hemd machte der glatzköpfige Jürgen Mayer dem Original alle Ehre. Jeder Gesichtszug, jede Bewegung - alles haargenau einstudiert. Wer Phil Collins noch nie live gesehen hat, hätte glauben können, er stünde leibhaftig in Hockenheim auf der Bühne.
Schon nach dem Eröffnungssong hatte die Band ihr Publikum voll im Griff. Man sang, tanzte und klatsche vor der Bühne, wo an diesem Abend die älteren Semester, die Genesis-Generation, die ersten Reihen belegten.
Egal ob poppigere Nummern wie „Don´t lose my Number“ oder bekannte Schmuseballaden wie „Against all Odds“, „Phil“ beherrschte sein Musikerhandwerk. Und auch ganz gleich ob Genesis-Klassiker wie „Abacab“ und „Home by the Sea“ oder bekannte Hits von Phil Collins wie „That's all“, die Zuschauer waren begeistert.
Doch „Phil“ wäre nicht „Phil“, wenn sie ihr Publikum nicht auch mit Humor unterhalten würden. Mit den Worten: „Bei dem nächsten Stück haben wir alle Vollidioten der Nation dabei“, kündigte Phil-Double Jürgen Mayer eines der bekanntesten und politisch-kritischsten Lieder an: „Land of Confusion“. Ebenso wie im Videoclip von 1986 setzten sich die Bandmitglieder dazu Masken auf das Gesicht. Fehlen durfte dabei nicht der damals amtierende Präsident Ronald Reagan sowie die eiserne Lady Margaret Thatcher, Gorbatschow, Mussolini und Papst Johannes Paul II. Die Kritik richtete sich an den Kalten Krieg.
Kritik blieb auch in Collins-Solonummer „Another Day in Paradise“ nicht aus. Die Nummer zielte seinerzeit darauf ab, die Briten auf Obdachlosigkeit aufmerksam zu machen. „Phil“ präsentierte die Nummer, indem die Musiker den Refrain, auf vier gelben Plakaten verteilt, an entsprechender Stelle hochhielten und die Zuschauer zum Mitsingen animierten.
Mit kraftvoller und zugleich smarter Stimme stand „Phil“ über zweieinhalb Stunden auf der Bühne und zeigte alles, was er drauf hatte. Eine Pause gönnte man sich nicht. Die letzten Jahrzehnte wurden komplett musikalisch abgedeckt. Neuere Solonummern wie „You'll be in my Heart“ aus Disneys „Tarzan“ standen gleichermaßen auf der Tagesordnung wie die Ballade „Groovy kind of Love“ oder der Ohrwurm „Two Hearts“. Auch die junge Backgroundsängerin Simone Weber hatte Gelegenheit, in Duetten wie „Easy Lover“ ihre Sopranstimme zum Besten zu geben und ergänzte die Stimme von Jürgen Mayer perfekt.
Doch alles hat auch mal ein Ende. Mit „Hockenheim - leck mich am A... War echt geil! Spitzenmäßig!“, bedankte sich der Frontmann im Namen seiner ganzen Band für die ausgelassene Stimmung in der Stadthalle und kündigte ein Wiedersehen im nächsten Jahr an.
Doch ohne Zugabe ließ man die Musiker nicht gehen. Mit der legendären rockigen Genesis-Nummer „I can't dance“ kehrte die gesamte Besatzung mit schwarzen Sonnenbrillen und weißen Handschuhen synchron in einer Reihe auf die Bühne zurück und bewegten sich wie im Refrain des Musikvideos durch die Reihen des Publikums. Nach drei weiteren Zugaben und jubelndem Applaus wurde das Publikum mit den sanften Klängen der Slow-Ballade „One more Night“ in die Nacht entlassen, die noch lange im Publikum nachhallten.
Vanessa Schäfer
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Auszüge eines Interviews mit Jürgen "Phil" Mayer
im Wormser Stadtmagazin "WO"
(Die Fragen stellte Mitarbeiterin Melanie Kraus im April 2007)
WO!: Was gefällt dir persönlich am besten? Die alten Genesis-Lieder, die Genesis der 80er oder die Phil-Collins-Solosachen?
Jürgen: Wir decken ein breites Spektrum ab, aber eher so die Zeit nach Peter Gabriel, wo dann Phil Collins gesungen hat.
WO!: Die Songs welcher Ära bilden den Schwerpunkt eines „Phil“-Konzerts?
Jürgen: Der Schwerpunkt liegt sicherlich auf der Zeit mit Phil Collins als Sänger und natürlich seine Solosachen.
WO!: Wie lange dauert ein Konzert von „Phil“?
Jürgen: Normalerweise kann man schon mit zwei Stunden rechnen.
WO!: Hast Du auch Karten für die Genesis-Comeback-Konzerte?
Jürgen: Ja.
WO!: Du hast Phil Collins auch mal persönlich getroffen. Wie war dieses Zusammentreffen mit deinem Idol?
Jürgen: Es war so wie mit uns beiden jetzt. Es war eigentlich ganz einfach und locker. Wir waren zu dieser Zeit bereits im E-Mail-Kontakt mit seiner Managerin und hatten auch bereits Karten für seine damalige Abschiedstournee. Und dann kam irgendwann eine Mail zurück: „Phil Collins will euch sehen!“ Dann hat er uns eingeladen nach Stuttgart in die Schleyerhalle. Wir waren schon vor der Show dort und haben auch den Soundcheck erleben dürfen. Dann durften wir auch mit ihm reden und ich muss sagen, dass Phil Collins wirklich ein ganz normaler Typ ist mit einem ganz schwarzen englischen Humor. Es war ein echt tolles Gespräch und während der Show kam er sogar runter, und für einen Song haben wir sogar den Refrain zusammen gesungen. Das war schon toll! Und er ist auch absolut normal geblieben und hat mir sogar zu meinem 40. Geburtstag eine Glückwunschkarte geschrieben.
WO!: Also besteht so eine Art freundschaftliches Verhältnis miteinander?
Jürgen: Also ich sehe ihn jetzt nicht wöchentlich ...
WO!: Aber ihr steht in Kontakt?
Jürgen: Das ist sehr gut beschrieben ...
WO!: Welchen Traum hast Du?
Jürgen: Dass die Band in der jetzigen Besetzung zusammenbleibt, weil ein Treffen bei uns wie Urlaub ist. Und dass wir weiterhin so spitzenmäßig tolle Shows machen können mit einem tollen Publikum. Und natürlich, dass wir uns irgendwann wiedersehen. Phil Collins und ich...
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"Darmstädter Echo", 27.03.2006
Wow, ist der stark
Jubiläum: 75 Jahre Gewerbeverein Weiterstadt: Konzert der Phil Collins-Coverband „Phil“ begeistert das Publikum
Weiterstadt. „Wir sind extra bis nach Weiterstadt gefahren, um Phil zu sehen.“ Christine kommt aus dem Karlsruher Raum, wie auch „Phil“, die wohl erfolgreichste Phil Collins- und Genesis-Coverband; vom Original angeblich höchstpersönlich akzeptiert, als gut empfunden und empfohlen. Am Freitag machte die Truppe um Sänger Jürgen Mayer auf dem Weiterstädter Marktplatz Station. Grund genug für Christine, ihre Freunde zu schnappen und Richtung Norden zu düsen.
„Die sind echt gut, fast wie das Original“, findet sie. Damit weiß sie schon sehr viel mehr als die übrigen Gäste an diesem Abend im rammelvollen Festzelt im Herzen Weiterstadts. Organisator des Konzertes ist der Weiterstädter Gewerbeverein, der in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag feiert. Aus diesem Grund ist das jährlich organisierte Musikereignis aus dem Bürgerzentrum in ein Riesenzelt verlegt worden.
Die Gäste warten gespannt auf den Auftritt, „wir haben gehört, die sollen echt gut sein“, sagen viele Besucher. Den Zeitraum bis zum Start vertreiben sich einige mit Bier und Mega-Bockwürsten, andere verraten ihre Phil Collins-Lieblingslieder. Elisabeth bewegt ihre Arme im Takt vorm Oberkörper: „‚I can’t dance‘ natürlich“, lacht sie. Torsten und Uschi stehen an einem der Tische am Zeltrand. „‚In the air tonight‘ ist mein Favorit“, berichtet Torsten. Besonders gespannt ist Jutta: „Ich war erst kürzlich auf einem Phil Collins-Konzert.“ Nun will sie den direkten Vergleich.
Dann geschieht etwas, von dem wohl die meisten Coverbands ihr Leben lang träumen müssen: Die Band Phil kommt auf die Bühne, „No son of mine“ ist das erste Lied. Kaum dass Sänger Jürgen Mayer ein halbes Dutzend Worte gesungen hat, erfüllt ein markerschütterndes Schreien und Grölen das Zelt. Der Mann da oben auf der Bühne sieht in seiner Bluejeans, mit seinem weißen Hemd, seiner ausgeprägten Glatze und seiner allürenfreien Ausstrahlung nicht nur dem Original sehr ähnlich, auch die Stimme gleicht der von Phil Collins erstaunlich. „Wow, ist der stark“, schreit Elisabeth. Sie stürzt zu ihrer Freundin. „Wenn du die Augen zumachst, kannste denken, der Collins steht da“.
Das Publikum klatscht und wippt mit. Die konzerterfahrene Jutta nickt zustimmend, auch Torsten ist von der Gesangsleistung des Collins-Doubles angetan. „Ich stehe hier und genieße“, lautet sein Kommentar. „Phil“ bringen einen Hit nach dem anderen, lassen 30 Jahre Genesis und Phil Collins Revue passieren, singen die Hits – und bekommen wahre Jubelstürmen dafür.
Dietmar Petermann vom Gewerbeverein ist zufrieden. „Das ist ja nicht alltäglich, dass Phil da ist. Wir sind nahezu ausverkauft“. Das Zelt bleibt bis zum kommenden Wochenende stehen. Dann wird der Konzertkessel zur Messehalle: Parallel zum verkaufsoffenen Sonntag in Weiterstadt geht die Automobil- und Gewerbeausstellung über die Bühne.
Simon Schuppe
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„Bergsträßer Anzeiger“, 28. April 2005
Musiker mit Liebe zum Detail
"Phil" präsentiert sich als außergewöhnlich gute Coverband
Lorsch. Zum ersten Mal fanden die elf Musiker der Phil-Collins-Coverband „Phil“ aus dem Badischen den Weg ins Lorscher Rex. Umso erstaunlicher war es, dass das Musiktheater wieder einmal fast ausverkauft war, zumal vor noch nicht allzu langer Zeit die Band „Still Collins“, die ebenso die Musik von Phil Collins darbietet, ihre Visitenkarte eindrucksvoll im Rex hinterlegt hatte. Was als erstes auffiel, war die eindrucksvolle Anzahl an Musikern, denn man bot neben den üblichen Instrumenten zwei (!) Sängerinnen auf, einen dreiköpfigen Bläsersatz und, wohl neu und innovativ, einen eigenen Musiker für den Einsatz am E-Drum für Effekte à la „In the Air tonight“.
Und schon beim ersten Song war klar, dass man vor sich eine außergewöhnlich gute Band hatte. Während die meisten Sänger, die Phil Collins Songs singen, versuchen durch etwas „Näseln“ die Stimme zu kopieren, merkte man dem auch äußerlich dem original sehr ähnelnden Sänger Jürgen Mayer an, dass er einfach mit der ihm gegebenen Stimme operierte, die dem Original wirklich sehr ähnelte. Auch die ungezwungene und herzliche Art mit dem Publikum zu kommunizieren, erinnerte an Phil Collins selbst. Exzellent!
Ebenso gut als Backgroundchor wie brillant als Solosängerinnen stachen Claudia Domjanic und Bernadette Ahl hervor. Das von Domjanic und Mayer gesungene Duett „Seperate Lives“ war mit das beste Duett, das je durch die Halle des Rex klang. Generell fiel die Liebe zum Detail auf, mit dem „Phil“ die Songs des Meisters auf die Bühne brachte. Hier und da etwas E-Drum, ein Schellenbaum oder Percussion rundeten die musikalische Brillanz der Gruppe ab.
Auch ließ die Zusammenarbeit der groovigen Drums in Verbindung mit dem erdigen 5-Saiterbass die Akteure an der Front jederzeit gut aussehen, konnten sie sich doch auf ein solides Fundament verlassen. Der heimliche, und doch auf der Bühne offensichtliche Star der Truppe stand jedoch ganz hinten auf der Bühne: Der gestochen scharfe Bläsersatz vermochte der Musik seinen Stempel aufzudrücken, ohne sich jedoch unangemessen in den Vordergrund zu drücken.
Besonders bei dem von Bläsern getragenen „Hang in Long enough“ wurde das musikalische Talent der Drei deutlich. Das bei „A groovy kind of Love“ gespielte Saxophonsolo von Marco Vincenzi war an Gefühl und Intensität nicht mehr zu übertreffen. Weich geblasen und nuanciert gespielt, veranlasste das Solo das Publikum zu „Standing ovations“, und dies völlig zu Recht.
Die Songauswahl ließ fast keine Wünsche offen, die Hits seiner Soloplatten wurden von einigen wenigen „Genesis“-Aufnahmen komplettiert. Lediglich der Wunsch, etwas ältere Songs zu spielen, blieb unerfüllt. Hier wäre durchaus noch etwas Potential, denn Songs wie „Abacab“ oder des Albums „And then there were three“ fehlten an diesem Abend. Lediglich „Missed Again“, das sich auf dem Erstlingswerk des Solokünstlers Phil Collins „Face Value“ befindet, fand Aufnahme in die Setliste.
Fazit: ein äußerst gelungener Abend, der das Publikum zufrieden nach Hause gehen ließ. Denn der Abend wurde ohne Pause gespielt, knappe zweieinhalb Stunden lang Musik „at ist best“! Und wer fragt, welche der beiden Phil-Collins-Tributebands er hören sollte, dem bleibt nur zu antworten: Unbedingt beide!
ams
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„Hockenheimer Tageszeitung“ Juli 2004
„Phil“ bringt Lamellenhalle zum Brodeln
600 begeisterte Besucher beim Eröffnungskonzert des Parkfestes/Tanzparty bis Mitternacht
Hockenheim. Wer dem fetzigen Sound, der am Freitag durch die Lamellenhalle brauste, mit geschlossenen Augen lauschte, für den gab es keinen Zweifel: Phil Collins gab sich in Hockenheim die Ehre. Und wer die Augen geöffnet hatte, der musste gleichfalls genau hin schauen, wollte er sehen, dass da oben auf der Bühne nicht das Original stand. „Phil“ spielten zur Eröffnung des Parkfestes. Mit der Verpflichtung der Band aus dem Brettener Raum war den Organisatoren ein Glücksgriff gelungen, besser hätte der Auftakt zu dem Spektakel auf dem Gartenschaugelände nicht gelingen können.
Bei „Phil“ ist der Name Programm, zu hören sind Songs des englischen Superstars, sowohl aus seiner Zeit bei Genesis als auch von seinen Solo-Projekten. Und „Phil“ das ist in erster Linie Jürgen „Phil“ Mayer, der seinem Idol nicht nur sehr ähnlich sieht, dessen Stimme der des Popstars erstaunlich ähnelt. Mimik und Gestik stimmen gleichfalls, so dass die Kopie dem Original sehr ähnlich kommt. Doch der musikalische Ehrgeiz von „Phil“ besteht nicht darin, Collins-Titel möglichst 1:1 wieder zu geben. Die Gruppe spielt ihr eigenes Ding, hat dank der guten Musiker eine starke Bühnenpräsenz, lässt mit jeder Note die Freude am Spielen erkennen und zieht das Publikum schnell in ihre Show mit ein, verwandelt Konzerte Ruckzuck in Tanzveranstaltungen.
Auch dem anfänglich etwas trägen Publikum in der Lamellenhalle, geschätzt waren etwa 600 Besucher zu dem Konzert gekommen, lässt Jürgen Mayer nur eine kurze Frist, bevor er zum Tanz bittet. Und die Hockenheimer lassen sich nicht lange bitten, schon beim knackigen „Land of Confusion“ brodelt die Masse und bis Mitternacht, als die Band nach mehreren Zugaben endgültig von der Bühne verschwindet, hält die brodelnde Stimmung an.
Garant der guten Stimmung ist die hervorragende Qualität der Band. Robert Ahl an den Keyboards, Alexander Lang, Gitarre, Kurt Meister, Bass, Bernd Schubach, Drums, und Frank Stolzenthaler, Percussions, sprühen vor Spielfreude, jagen den satten Collins-Sound wie Wellen, auf denen die Stimme von Mayer, unterstützt von Sängerin Claudia Domjanic, Richtung Party surft, durch die Halle. Den richtigen Drive bekommt der Sound durch das Bläsertrio der Band. Otto Zwecker, Trompete, Marco Vincenzi, Saxophon, und Attila Eckert, Trombone, geben der Musik dieWürze, dem Klang sein Fundament.
Und so spielt sich die Band durch das Repertoire von Collins, dessen Breite keine Spur von Langeweile aufkommen lässt. Ob „Billy, don’t lose my Number“, „I missed again“ oder „Another Day in Paradise“, ob „Two Hearts“, „Easy Lover“ oder „Sussudio“, kaum ein Klassiker von Collins, der nicht ertönt und mit „Mama“ und „Carpet Crawler“ kommt auch die
Genesis-Ära zu ihrem Recht.
Wie Jürgen Mayer stolz verkündet, ist der gute Ruf der Band mittlerweile dem Meister selbst zu Gehör gekommen, und so war „Phil“ nach Stuttgart eingeladen, wo sich die Musiker mit ihrem Idol austauschen konnten. Doch auch vom Hocken-heimer Publikum war Mayer angetan, „spitzenmäßig“ sei das Konzert gewesen, teilte er am Ende der Show, nach fünf Zugaben, mit. Und Bernd Kraft, der in der Halle für Bewirtung sorgte, durfte sich
obendrein freuen, mit der Verpflichtung von „Phil“ gemeinsam mit Lothar Blank ein glückliches Händchen gehabt zu haben. Und ganz am Schluss musste die Band nochmals ran. So klang mit „In the Air Tonight“ ein
grandioses Konzert aus.
aw
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