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M. Zwietracht
MÜNCHNER ZWIETRACHT - das bayrische Musikkartell.
Fünf Münchner und ein Franke prägen den typischen Sound der Band.
"I Mag München" eine Hommage an ihre Heimatstadt, die 2008 ihren 850.Geburtstag feiert.
Ein echter Ohrwurm, spritzig und partytauglich – und auch diesmal wieder typisch MÜNCHNER ZWIETRACHT. Im diplomatischen Dienst erlebt man eine Menge seltsamer Dinge: Asiaten in Lederhosen und Dirndl aus dem Otto-Katalog zum Beispiel, denen man erstmal das Schunkeln erklären muss. Oder den Latinos am Strand von Acapulco, die noch nie was davon gehört haben, wie man eine Weißwurst zuzzelt. Als echte Wies’n-Botschafter sind sie so eine Art Goethe-Institut des volkstümlichen Frohsinns, und dabei macht die polyglotte "Münchner Zwietracht" ihrem Namen als "populärste Oktoberfest-Band der Welt" in der Tat alle Ehre. Irgendwo ist schließlich immer ein Oktoberfest. Das kann im Hilton Hotel von Seoul sein, unter mexikanischen Palmen oder mitten in New York. Im Prinzip spielen die sechs Jungs überall, wo es Bier aus großen Gläsern gibt.
Angefangen hat das alles 1991, als Wolfgang Köbele und Karl Eichinger zusammen mit Heinz Fuhrmann die Band gründen. Zwietracht, das klingt ein wenig aufmüpfig, ist aber eher traditionell zu verstehen, im Sinne von: Zwei Trachten, zwei Stile. "Der Ursprung unserer Musik liegt nicht in Bayern, sondern in Brasilien. Die Volksmusik dort klingt erstaunlich alpenländisch", sagt Wolfgang Köbele. Er sagt: "So sind wir auf die Idee gekommen, die südamerikanischen Klänge mit bayerischen Beats und Texten zu unterlegen". Und nach mehreren Auftritten im deutschen Fernsehen gingen die Zwietrachtler mit TV-Entertainer Karl Moik schon im zweiten Jahr nach der Gründung auf eine dreimonatige Tournee, quer durch Deutschland, Holland, Dänemark und die Schweiz.
Inzwischen haben die Musiker mehr als 100 Fernseh-Auftritte hinter sich, sie haben als einzige Oktoberfest-Band 50 eigene Songs veröffentlicht, sogar eigene Handy-Klingeltöne, aber eines der absoluten Highlights war 2001 der legendäre Act mit dem 2005 ermordeten Münchner Modemacher Rudolph Moshammer beim deutschen Vorentscheid zum Grand-Prix und dem Titel "Teilt Freud und Leid". Daraus ergab sich auch der Hit "Moos hamma", bei dem auf der Wies’n die Gäste im „Hippodrom“ regelmäßig auf den Bierbänken tanzen. Seit 1997 spielt die Zwietracht dort vor 4000 Gästen im Promizelt und heizt den Leuten mit einer Mischung aus Volkstümlichem und deutschen Schlagern, Oldies, Zwietracht- und Chart-Hits ordentlich ein. Aber wohl dosiert. „Eine gute Oktoberfest-Band kennt die Mechanismen“, sagt Karl Eichinger, „als Musiker funktionierst du wie das Thermostat an der Heizung. „Du gibst die Temperatur vor.“ Mittlerweile haben sie sich den Ruf erspielt, die populärste Oktoberfest-Band der Welt zu sein.
Niemand hat ein besseres Gespür als die sechs Zwietrachtler. Das hat sich auch international längst rum gesprochen. 2002 machten sie erstmals in Mexiko Station, zwei Jahre später standen die USA und Südkorea auf dem Programm; sie spielen in Italien, Holland, Österreich und der Schweiz. Und inzwischen häufen sich die Anfragen aus China, Indien und Vietnam. In der Zwischenzeit touren sie quer durch Deutschland. Heinz Fuhrmann sagt: „Unser Leben ist ein Bierzelt.“
Ihr Auftritt beim "Vorentscheid zum Grand Prix Eurovision de la Chanson", dem "Grand Prix der Volksmusik" und dem "Grand Prix der guten Laune" bescherten der Band 2001 einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde. 3 Grand-Prix-Auftritte in neun Monaten – Weltrekord!!!
Zur Band gehören die Gründungsmitglieder Karl Eichinger (Leadgesang, Gitarre), Wolfgang Köbele (Bass, Gesang) und Heinz Fuhrmann (Trompete, Gesang), sowie Anderl Häckel (Keyboards, Akkordeon, Gesang), Robert Haslinger (Gitarre,Gesang) und Mark Fugmann (Schlagzeug).
Wiesn 2010 zum 14. Mal abends im Hippodrom, dem besten Partyzelt des MÜNCHNER OKTOBERFESTES.